Auszeichnung 2017

Bei der Veranstaltung "Ausgezeichnet! Lernen für die Zukunft" wurden alle im Rahmen des Weltaktionsprogramms ausgezeichneten Projekte gesammelt der Öffentlichkeit präsentiert. Die Auszeichnung "Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA" wurde im feierlichen Ambiente vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in Kooperation mit dem Land Oberösterreich verliehen.

© Raphaela Njie
Projektteam Kimaschutzpreis Währing © Raphaela Njie

KLIP 18 – Klimaschutzpreis Währing

Klimaschutz im Bezirk funktioniert nicht ohne die Unterstützung seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Deshalb schreibt Währing zum ersten Mal gemeinsam mit dem Klimabündnis Österreich den Währinger Klimaschutzpreis (KLIP 18) aus. Die Bemühungen der Währinger Klimaschützer und Klimaschützerinnen um eine klimafreundliche Lebensweise sind dem 18. Bezirk insgesamt 3.000 Euro wert. Egal, ob es sich um Erwachsene, Kinder, Bildungseinrichtungen, Betriebe, Unternehmen oder um NGOs handelt: Die Initiatorinnen und Initiatoren sind gespannt auf unterschiedliche Arten CO2-arm zu handeln, zu lernen, zu arbeiten - eben zu leben.

KLIP 18 – Klimaschutzpreis Währing auf der Bildungslandkarte

© eNu
Projektteam Nachhalitges Beschaffungsservice NÖ © eNu

Nachhaltiges Beschaffungsservice Niederösterreich

Die öffentliche Beschaffung ist einer der größten Hebel, um Nachhaltigkeit zum Grundprinzip des Handelns zu machen. Das Nachhaltige Beschaffungsservice der Energie- und Umweltagentur NÖ unterstützt seit 2016 Gemeinden und Dienststellen des Landes NÖ bei der nachhaltigen Ausrichtung ihrer Beschaffungsvorgänge. Das Nachhaltige Beschaffungsservice NÖ bietet ein individuell maßgeschneidertes Betreuungsangebot. Für den schnellen Direkteinkauf stehen produktspezifische Einkaufshilfen, die Produktblätter, zur Verfügung. Sie geben eine Übersicht über die wichtigsten Kriterien und Tipps.

Nachhaltiges Beschaffungsservice NÖ auf der Bildungslandkarte

© Hirschmugl-Fuchs
Projektleiterin SDG 17 in Lieboch © Hirschmugl-Fuchs

SDG17 in Lieboch - Mach mit! Schau, Das geht!

Die SDGs sollen in unserem Lebensraum nicht nur bekannt, sondern bewusst als Teil unseres Lebens gelebt werden. Das Arbeiten an den Zielen soll von möglichst vielen Menschen, auch über die Gemeindegrenzen hinaus, gesehen und nachgeahmt werden. Ziel des Projektes ist es die SDGs vor Ort und in der Nachbarschaft in das Alltagsleben zu integrieren, auf ihre Wirkung durch Aktivitäten und die Veränderung von Lebensweisen vor Ort hinzuweisen. Das Projekt will vor Ort Menschen aufspüren, die bereits, vielleicht ohne es zu wissen, für ein SDG aktiv sind. Zudem sollen andere dazu motiviert werden ebenfalls an der Weiterentwicklung eines SDGs zu arbeiten. Wir wollen für jedes SDG einen Menschen oder eine Organisation finden, deren Beispiel zeigt, wie man selbst im Alltag, bzw. mit eigenen Aktivitäten, zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele beitragen kann.

SDG17 in Lieboch - Mach mit! Schau, Das geht! auf der Bildungslandkarte    

© Ludwig Schedl
Kinder beim Musizieren © Ludwig Schedl

Musik ohne Grenzen

Die musikalische Identität per se, Mehrsprachigkeit in der Musik (Bi- bzw. Multimusikalität) und das Verstehen des "Anderen", "Unvertrauten", waren zentrale Forschungsgegenstände des vorliegenden Projekts. Diese didaktisch-ethnomusikologischen Ansätze sollen in Zukunft als Erkenntnisgewinn in die Schulen zurückfließen. Den SchülerInnen eine ForscherInnen- und Musikvermittlungsrolle zu geben, fördert nicht nur die Kommunikation sowie ihr Interesse an Wissenschaft und Forschungserkenntnissen, sondern liefert uns auch wichtige Informationen über ihre eigene musikalische Identität und jener ihrer Eltern. Dies kann viele Fragen hinsichtlich der bestehenden Integrationsprobleme an Schulen beantworten.

Musik ohne Grenzen auf der Bildungslandkarte

© Logistikum Steyr
Jugendliche im Transport Lab © Logistikum Steyr

Co-Creation Space: Nachhaltige Gütermobilität im Transport School Lab

Das Transport School Lab bietet in Zusammenarbeit mit dem Ennshafen und dem Logistikum-Team die Möglichkeit, nachhaltige Logistik hautnah zu erleben und theoretisches Wissen mit Eindrücken aus der Praxis zu kombinieren. Im Rahmen von Gruppenarbeiten, Planspielen und Diskussionen werden den TeilnehmerInnen praxisnahe Kenntnisse von nachhaltigen Gütertransportentwicklungen und Betätigungsfeldern in der Logistikbranche vermittelt, wobei die interaktive Erarbeitung von unterschiedlichen Themenbereichen gefördert wird. Als NutzerInnen und (zukünftige) GestalterInnen können Jugendliche/junge Erwachsene nicht nur im Bereich der nachhaltigen Gütermobilität Wissen aufbauen, sondern bekommen auch durch die wirtschaftliche Vernetzung mit Unternehmen einen Überblick über die Berufsbilder der Branche.

Co-Creation Space: Nachhaltige Gütermobilität im Transport School Lab auf der Bildungslandkarte

© e-schmiede
Kinder mit Solarkocher © e-schmiede

e-schmiede

Die e-schmiede bietet ein spannendes Programm zwischen Kreativität und Technik. Junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren entwickeln neue Zukunftsideen, beschäftigen sich mit nachhaltiger Energie und Mobilität und entdecken dabei ihre Stärken und Potentiale. Die Pilotphase hat den Anspruch, über das eigene Tun und Mitwirken von jungen Menschen deren Interesse, Forschungsgeist und Umsetzungswillen für Nachhaltigkeit zu fördern und einen alltagsorientierten Kontext zu MINT-Fächern herzustellen. Unter Zuhilfenahme von verschiedenen Methoden und Formaten, wie interaktiven Impulsvorträgen, Exkursionen, Workshops, Selbstbauwerkstätten, Ideenschmieden und Hackathons wird das Ziel verfolgt, einen attraktiven Lern- und Experimentierort zu schaffen.

e-schmiede auf der Bildungslandkarte

© Daniel Mikkelsen
Menschen informieren sich am Sustainicum Stand © Daniel Mikkelsen

Sustainicum Collection – Lehrmaterialien zu BNE

Die SUSTAINICUM COLLECTION ist ein offener Pool an Lehrmaterialien mit Bezug zu Nachhaltigkeit. Das Ziel der Plattform ist die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung und BNE-Kompetenzen an Hochschulen. Die Onlinesammlung entstand im Rahmen eines Hochschulraum-Strukturmittel-Projekts unter der Leitung des Zentrums für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit der BOKU Wien in Kooperation mit der Universität Graz und der TU Graz. Sie wurde im Rahmen des EU Tempus Lehre-Projekts CONSUS erweitert, und wächst durch neuen Input von Lehrenden ständig weiter.

Sustainicum Collection – Lehrmaterialien zu BNE auf der Bildungslandkarte

© RCE Vienna
Studirende bei der Übung "Gordischer Knoten" © RCE Vienna

Sustainability Challenge

Die Sustainability Challenge ist eine zweisemestrige Lehrveranstaltung mit Praxisbezug zu nachhaltiger Stadtentwicklung. Jedes Jahr nehmen etwa 70 Studierende der WU, TU, BOKU und Universität Wien aus allen Studienrichtungen teil. Die Studierenden bringen ihre individuellen und fachlichen Fähigkeiten ein und lernen praktisch, mit KollegInnen aus anderen Studienhintergründen und PraxispartnerInnen zusammen an einem gemeinsamen Projekt bzw. als Team an einem Start-up zu arbeiten. Dies fördert vernetztes Denken und inter- sowie transdisziplinäre Zusammenarbeit im Dienste der nachhaltigen (Stadt-) Entwicklung, die bei allen Praxisprojekten im Fokus steht. Die Studierenden werden dabei von jeweils ein bis zwei Lehrenden der einzelnen Universitäten, ihren PraxispartnerInnen bzw. von den Start-up-ExpertInnen sowie dem Projektteam der Sustainability Challenge gecoacht.

Sustainability Challenge auf der Bildungslandkarte

© Natur im Garten
Kinder beim Einsetzen von Jungplfanzen © Natur im Garten

EDUGARD - Education in Gardens

Durch EDUGARD soll Gartenpädagogik grenzüberschreitend und nachhaltig in der Bildungslandschaft verankert werden. Denn Kinder und Jugendliche verbringen zunehmend mehr Zeit in Schule, Hort und anderen Einrichtungen, weshalb den Freiflächen einer Schule eine hohe Bedeutung nicht nur als Lernort, sondern auch für eine gesunde physische, mentale und soziale Entwicklung zukommt. Ein Schulfreiraum kann viel mehr sein als ein befestigter Pausenhof. Durch eine naturnahe und abwechslungsreiche Gestaltung kann er vielfältige Möglichkeiten für Bewegung, Sinneseindrücke, Erholung, soziale Interaktion oder handlungsorientiertes Lernen bieten. Vor allem für Projektunterricht sowie fächerübergreifende und offene Lernformen ist der Außenraum optimal geeignet und das nicht nur in Biologie und im Sachunterricht. Um PädagogInnen und Pädagogikstudierende in diesem Bereich zu stärken und auszustatten, bieten wir Weiterbildungen und Workshops an.

EDUGARD - Education in Gardens auf der Bildungslandkarte

© ÖFSE
Studierende in der Bibliothek © ÖFSE

Vorwissenschaftliches Arbeiten im C3: Jugendliche ForscherInnen für nachhaltige Entwicklung

Im Zuge der MaturaNEU und dem Vorwissenschaftlichen Arbeiten an AHS und BHS sammeln SchülerInnen erste wissenschaftliche Erfahrungen. Mit dem Projekt möchte das C3 beitragen, die Aufmerksamkeit für entwicklungspolitische Themen und globale Zusammenhänge in Schulen österreichweit zu erhöhen und ebenso einen Einblick in die Lebenswelt und Interessen von Jugendlichen in Bezug auf entwicklungspolitische Themen zu gewinnen. Das Projekt VWA im C3 unterstützt SchülerInnen und betreuende LehrerInnen bei Themenfindung und Recherche für ihre VWA/Diplomarbeit. Damit werden diese an Themen der internationalen Entwicklung herangeführt, um sie langfristig dafür zu interessieren. Das Projekt Vorwissenschaftliches Arbeiten im C3 sieht darin eine große Chance, Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung zu schaffen und diesbezügliches Engagement zu fördern.

Vorwissenschaftliches Arbeiten im C3 auf der Bildungslandkarte

© Spielraum für alle
Kinder beim Experimentieren © Spielraum für alle

Co: Spielraum für die Zukunft

Das Co: ist einer von vier außerschulischen Lernorten, die in ganz Österreich entstehen. Gefördert durch das Programm "Junge Talente für die Energiezukunft" des Klima- und Energiefonds sollen bereits bestehende außerschulische Lern- und Experimentierorte zu modern ausgerüsteten Co-Creation Spaces ausgebaut werden. In diesen können Jugendliche selbstorganisiertes Lernen, eigeninitiatives Handeln und kooperatives Zusammenarbeiten erfahren und sich von WorkshopleiterInnen aus unterschiedlichen Disziplinen inspirieren lassen. "Co: Spielraum für die Zukunft" versteht sich als ein moderner und alltagstauglicher Lernort: kreativ, spielerisch und partizipativ werden Selbermach-Workshops, Exkursionen, Hackathons, Inspirationsgespräche, Kinoabende und Feste angeboten. Im Zentrum stehen die Themen Energie, Mobilität und Stadt.

Co: Spielraum für die Zukunft auf der Bildungslandkarte

© Institut für Nachhaltigkeitsmanagement WU Wien
Bildgeschichte Sustainable Development Stories © Institut für Nachhaltigkeitsmanagement WU Wien

Sustainable Development Stories – ein Pilotprojekt zu Open Learning an der WU

Das Projekt "Sustainable Development Stories – ein Pilotprojekt zu Open Learning an der WU" fördert das Nachhaltigkeitsverständnis von Oberstufen-SchülerInnen. Unter dem Leitgedanken "von Studierenden – für SchülerInnen" wurden von 30 Studierenden Open Learning Module zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen für die Oberstufe produziert. Diese stehen Lehrenden online zur Verfügung. Der inhaltliche Fokus der verschiedenen Module liegt dabei auf den Themenbereichen: Kreislaufwirtschaft, (Virtueller) Wasserverbrauch, Tierleid und Lebensmittelabfälle.

Sustainable Development Stories auf der Bildungslandkarte

© Naturpark Jauerling-Wachau
Kinder beim Sammeln von Äpfeln © Naturpark Jauerling-Wachau

Jauerlinger Saftladen

Der Jauerlinger Saftladen ist ein Projekt gemeinsam mit den 7 Volksschulen im Naturpark. Kinder, Eltern und LehrerInnen lernen mehr über den Wert der Streuobstwiesen für Natur und Mensch. Der Naturpark Jauerling-Wachau umfasst 11.500 Hektar und sieben Naturparkgemeinden. Die traditionelle Obstwirtschaft, insbesondere die Streuobstwirtschaft, ist in den letzten Jahrzehnten allerdings dramatisch zurückgegangen und hat keine ökonomische Relevanz für die landwirtschaftliche Produktion. Der Jauerlinger Saftladen schafft wieder Bewusstsein für ein traditionelles, regionales und qualitativ sehr hochwertiges Produkt. Durch die Produktion eines eigenen Apfelsaftes der Volksschulen, aus selbst gesammelten Äpfeln, wird wieder ein Bezug zu traditioneller Landwirtschaft und zum Wert regionaler Produkte hergestellt.

Jauerlinger Saftladen auf der Bildungslandkarte

© Energie Tirol
Zwei Mädchen bei der Konferenz © Energie Tirol

1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz

Auch Kleine können Großes bewirken. Bis zum Jahr 2050 will Tirol seinen Energiebedarf selbst decken. Unter dem Titel "Energiebündel – Jetzt reden wir" fand am 29. Juni 2017 die 1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz statt. Mit der Veranstaltung bekamen 18 Volksschulklassen (2 aus jedem Bezirk) die Möglichkeit aktiv zur Gestaltung der Tiroler Energieautonomie beizutragen. In mehreren Workshops haben die SchülerInnen vorab erfahren, wofür Energie im täglichen Leben eingesetzt wird, welche Energieträger in Tirol und weltweit zum Einsatz kommen und welche für die Zukunft entwickelt werden. Die Ideen und Visionen der SchülerInnen wurden zudem handwerklich umgesetzt. Jede Klasse gestaltete ein Holzpuzzleteil ihres Bezirkes mit den Energie-Wünschen für das Tirol der Zukunft. Das Ergebnis war die Präsentationsgrundlage der Maßnahmen am Konferenztag.

1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz auf der Bildungslandkarte

© Unterkagererhof Eder
Menschen mit selbst gebackenen Broten © Unterkagererhof Eder

Unterkagererhof - Kultur.Landschaft.Natur entdecken

Ziel des Projektes ist es, das Alltagsleben unserer Vorfahren begreifbar, sowie die Natur- und Kulturlandschaft des Mühlviertels vor Ort erlebbar zu machen. Die Bedeutung der Natur als Lebensraum mit seinen erhaltenden und lebensbestimmenden Aufgaben soll nachhaltig erfahrbar bleiben. Der achtsame Umgang mit Mensch, Natur und Kultur steht im Mittelpunkt. Durch den Unterkagererhof (Freilichtmuseum und Denkmalhof mit Beherberungsbetrieb) soll Zentrum für bäuerliche Kultur, Nachhaltigkeit und biologischen Landbau werden. Es sollen die Gemeinde und die Region Donau-Böhmerwald nachhaltig belebt und zusätzliche Arbeitsplätze in der Umgebung des Hofs geschaffen werden. Jugendliche und Kinder sollen im Rahmen von Projekt- und Ökowochen vor Ort besonders angesprochen werden.

Unterkagererhof- Kultur.Landschaft.Natur entdecken auf der Bildungslandkarte

BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG – BEST OF AUSTRIA
Die eingereichten Projekte 2017
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